Manga-Review: Black Bird

Statt einer Bücher-Review kommt heute mal eine Manga-Review dran. Trotzdem packe ich den Beitrag auch unter die Kategorie Bücher, weil ich denke, nur, weil es sich um Manga dreht, muss ich nicht direkt mit einer neuen Kategorie kommen. xD Ich hoffe, euch gefällt die Review.


Deutscher Titel: Black Bird
Englischer Titel: Black Bird
Japanischer Titel: Black Bird ブラックバード
Mangaka: Kanoko Sakurakōji
Anzahl der Bände: 18
Genre: Romantik, Fantasy

Status: Abgeschlossen
In Deutschland erschienen: Ja
Erscheinungsdatum: 15.11.2009 – 03.07.2014

 
 
 
 

Handlung/Plot

Misao sieht oft Ayakashis, Monster die kein normaler Mensch sehen kann. Doch an ihrem 16. Geburtstag nehmen sie Überhand und beginnen sie anzugreifen. Auch taucht ihre erste Liebe plötzlich wieder auf, Kyou. Misao kann sich kaum mehr an ihn erinnern, nachdem er vor sechs Jahren weg ziehen musste. Sie erfährt, dass er ein Tengu ist und sie selbst die Senka. Senkas gibt es nur ein mal in hundert Jahren, ihr Blut verspricht ein längeres Leben und ihr Fleisch sogar Unsterblichkeit. Sie zur Frau zu nehmen bringt den Clan von Ayakashis Glanz und Wohlergehen. Kyou will sie daher unbedingt heiraten. Doch Misao weiß nicht, ob er dies aus Liebe zu ihr oder nur für seinen Clan tut. Später stellt sich heraus, dass er sie auch wirklich liebt. Doch ihre Liebe wird immer wieder auf die Probe gestellt, da andere Clanoberhäupter die Senka für sich wollen…
-Weiteres findet ihr auf Wikipedia.org-

 

Story
Ist finde ich super ausgearbeitet worden. Zuerst ging es nur um Misao, die von Kyou, einem Tengu (einem Geisterwesen mit schwarzen Flügeln) beschützt wird, da ihr Fleisch den Ayakashis (Dämonen) zum ewigen Leben bzw. zur Unsterblichkeit weiter verhilft. Später entwickelt sich aus der für Misao zunächst einseitigen Liebesbeziehung – da sie sich zunächst nicht vorstellen kann, einen Ayakashi als normal sterbliches Menschenmädchen zu lieben – mehr und sie beginnt ebenfalls Kyou zu lieben. Kyou, dessen Aufgabe es ist, Misao als so genanntes Senka-Mädchen zu seiner Frau zu nehmen, erfährt erst sehr spät (wie wir Leser ebenfalls erst in den letzten Bänden), dass seine Aufgabe als Oberhaupt der Tengus nicht darin besteht, Misao nur zu lieben, sondern ein Kind mit ihr zu zeugen. Etwas, was definitiv ein Problem aufwirft.
Bis zum Ende finde ich die Story super durchdacht und man fiebert als Leser wirklich bis zur letzten Seite mit. Ein wirklich gelungener Manga!

 

Charaktere
Ich hatte jetzt ehrlich gesagt nie den Gedanken: Was für ein nerviger Charakter!
Ich finde, alle Charaktere haben sehr zur Geschichte beigetragen, vor allem der Antagonist, der sich als Kyous Bruder Shou heraus kristallisierte, da dieser die Senka für sich beanspruchen wollte. Meine persönlichen Lieblingscharaktere waren aber in Black Bird Kyou und Misao gewesen. Ich fand es einfach unheimlich spannend, wie ihre gemeinsame Geschichte weiter ging, da sie vieles zu bewältigen hatten.

 

Zeichenstil / Sprachstil
Der Zeichenstil ist wirklich sehr schön anzusehen und das Charakterdesign super ausgearbeitet worden. Mir haben da vor allem die verschiedenen Kleidungsstile von Misao sehr gefallen. Die deutsche Übersetzung las sich ziemlich flüssig, flüssiger sogar als manch anderer Manga in Deutschland (nur meine Meinung). Ich hatte das Gefühl, dass man mit etwas Fantasie einen Anime vor sich hatte anstatt einen Manga.

 

Fazit: Ich kann Black Bird wirklich jedem empfehlen, der Romantik, mysteriöse/geisterhafte Wesen bzw. Dämonen und Fantasie mag. :3

 

Kennt ihr Black Bird von Kanoko Sakurakōji?

Habt ihr ihn schon gelesen oder würdet ihr vielleicht sogar mit dem Manga anfangen?

 

Ich hoffe, euch hat die Review gefallen. 🙂

Eure Foulquês

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