Buch-Review: Der verbotene Fluss

Da ich gerade noch nicht wirklich schlafen kann, möchte ich euch heute eine Buch-Review vorstellen. Hierbei geht es um einen historischen Roman und ich muss ehrlich sagen, dass mich noch nie ein Buch so gefesselt hat wie das Buch von Susanne Goga. Hierbei geht es um das Buch ‘Der verbotene Fluss’.

1890: Mit der Überfahrt nach Dover beginnt für Charlotte Pauly ein neues Leben. Sie hat Berlin verlassen, um in der Nähe von London eine Stelle als Hauslehrerin anzutreten. In Chalk Hill, dem herrschaftlichen Anwesen der Familie Clayworth, wird sie die achtjährige Emily unterrichten. Charlotte ahnt bald, dass ihre Aufgabe nicht einfach wird. Das Mädchen leidet sehr unter dem kürzlichen Verlust ihrer Mutter und wird nachts von immer wiederkehrenden Alpträumen gequält. Auf Charlottes vorsichtige Nachfragen zum Tod von Lady Ellen reagiert Emilys Vater, der Parlamentsabgeordnete Sir Andrew, feindselig und auch die Bediensteten hüllen sich in kühles Schweigen.

 

Was ist die Ursache für Emilys Alpträume? Sieht sie tatsächlich Geister? Und wieso hat das Mädchen so große Angst vor dem nahe gelegenen Fluss? Unverhofft bekommt Charlotte Unterstützung bei ihrer Suche nach Antworten und entdeckt eine dunkle sowie tragische Wahrheit…

 

Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in England. Das war auch ein Grund, warum ich mir das Buch damals geholt habe. Mich interessiert England, London allgemein, und deswegen ist mir das Buch – eher zufällig – im Buchladen in die Hände gefallen. Ich muss sagen, dass ich anfangs nicht so begeistert war, als ich mir den Buchrücken durchgelesen habe, aber das Buch hat mich direkt schon nach dem zweiten Kapitel gefesselt, weil es der Autorin gelingt, einem in die Geschichte mit hinein zu ziehen. Insgesamt hat das Buch 38 Kapitel und nach jedem Kapitel möchte man eigentlich kaum das Buch aus den Fingern legen, zumindest erging es mir so.

Was ich persönlich auch klasse finde ist, dass man sich gut in die Charaktere “hineinversetzen” kann. Am liebsten mag ich den Charakter von Sir Andrew, den Vater von Emily und Politiker im Parlament von London. Ich habe ihn anfangs als sehr kühl gefunden, ein typischer Politiker, dessen Gefühle er nach dem Tod seiner Frau zu verschließen versucht. Aber nach und nach erkennt man in ihm auch einen liebevollen Vater, dem das Wohlergehen seiner Tochter am Herzen liegt.

Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, denn für 9,99 Euro (eigentlich der Standardpreis bei Bücher) ist “Der verbotene Fluss” wirklich ein tolles Buch. Vielleicht hat ja auch meine Review dem ein oder anderen Seitenbesucher einen ersten Vorgeschmack gegeben.

Kennt ihr das Buch ‘Der verbotene Fluss’?
Würdet ihr es (durch die Review) lesen wollen?
Habt ihr bereits schon andere Bücher von Susanne Goga gelesen?

Über Kommentare würde ich mich natürlich freuen. Ich wünsche euch noch ein paar schöne Stunden Schlaf.

Eure Foulquês

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