Angespielt: Mittelerde: Mordors Schatten + AC Unity

In den letzten Monaten wollte ich mir unbedingt mal wieder ein neues Spiel für die Playstation kaufen, nur ich wusste nie so wirklich welches. Die meisten Spiele sprachen mich nicht so wirklich an. Mir selber fiel es aber auf, dass ich ständig im Mediamarkt vor dem Spiel Mittelerde: Mordors Schatten hängen blieb. Einerseits liebe ich Open World Rollenspiele – sprich; man kann mit seinem erstellten Charakter oder eben vorgegebenen Charakter eine Welt frei erkunden, Hauptmissionen für die Story erledigen oder einfach ein paar Nebenmissionen absolvieren, wie es einem gerade gefällt und eine offene Welt entdecken – andererseits wusste ich eben nicht, ob es wirklich richtiges Rollenspiel-Vergnügen ist und/oder ob es beispielsweise mit The Elder Scrolls: Skyrim vergleichbar ist.

 

Nach langem hin und her überlegen habe ich mir in diesem Monat (letzte Woche um genau zu sein) zwei Spiele geholt. Am Dienstag habe ich mir Assassin’s Creed Unity für 25 Euro geholt. Am Samstag kam auch endlich die Game of the year Edition von Mittelerde: Mordors Schatten dazu.

 

 

Erster Eindruck: Assassin’s Creed Unity

Möchtet ihr einen neuen Fakt von der lieben Foulquês wissen? Ich LIEBE das alte Paris! Ich beziehe mich da auf das Leben im 18. und 19. Jahrhundert. Französische Revolution. Die Aristokratie. Herrschaftliche Anwesen. Prunkvolle Paläste…^^
Da der Teil Unity genau im alten Paris spielt, musste ich mir das Spiel kaufen.

Bisher macht das Spiel auch einen guten Eindruck. Ich bin noch nicht wirklich weit (2. Kapitel?) und muss mich mit der Steuerung noch etwas zurecht finden. In diesem Spiel spielt man den Charakter Arno Victor, der den Tod seines Vaters und auch den seines Stiefvaters rächen will. Zudem versucht er, die wahren Kräfte hinter der Französischen Revolution aufzudecken.

Was direkt auffällt: Anders als in den anderen Assassin’s Creed Teilen baut dieses Spiel sich in verschiedenen, freischaltbaren Kapiteln auf. Wenn man also ein Kapitel erfolgreich abschließt, kann man zum nächsten Kapitel überspringen. Ich bin mal gespannt, was das Spiel noch so für mich bereit halten wird, aber bisher wie gesagt, ein guter Eindruck.

 

Erster Eindruck: Mittelerde: Mordors Schatten

Momentan mein absolutes Lieblingsspiel und deswegen spiele ich es auch eher als AC Unity. ^_^
Das Spiel basiert auf Herr der Ringe. Ich selber bin kein so großer Fan von der Reihe, finde den dunklen Herrscher Sauron aber furchtbar interessant. In diesem Spiel spielt man den Charakter und Waldläufer Talion. Nachdem Sauron und sein dunkles Gefolge Mordor an sich reißt, wird Talions Familie und er selbst von seinen Feinden getötet. Durch einen Rachegeist wird dieser jedoch wieder belebt. Gemeinsam mit dem Geist zieht er durch das Gebiet, um sich zu rächen.

Ich habe bei meinen ersten Spielstunden zuerst an ein “Verklopp die Orks” Spiel gedacht. Falsch gedacht, denn das Spiel ist tatsächlich Open World basierend. Was ich durchaus interessant finde, ist das so genannte Nemesis System. Das heißt, dass die Charaktere und/oder Feinde von den Aktionen und Handlungsweisen von Talion beeinflusst werden.

Ein Beispiel: Wenn Talion einen feindlichen Ork ins offene Feuer wirft und dieser es überlebt, wird er beim nächsten Aufeinandertreffen Brandnarben im Gesicht tragen und – wie sollte es auch anders sein – auf Rache aus sein. Oder ein Ork, der Talion sehr oft getötet hat, wird zwar verwundert sein, dass man immer wieder ins Leben zurück kehrt, sich aber nicht viel draus machen. So á la: ,,Töte ich dich eben noch mal. Das bringt mein Blut in Wallung.”

 

Ein nicht tot zu kriegender Mann

Im Spiel Mittelerde: Mordors Schatten gibt es kein wirkliches Game Over. Wenn der Spieler von einem Ork besiegt wird, stehst du an einem von dir errichteten Speicherpunkt (in der Welt von Mordor sind das Elfentürme) wieder auf und der Spaß geht weiter. Toll finde ich vor allem die Diaolge der Orks, wenn sie den Spieler treffen. Diese bleiben nämlich nicht gleich und verändern sich immer wieder aufs neue, selbst, wenn du den Ork bereits schon getroffen hast.
Vielleicht nehme ich das momentan auch nur so wahr, weil ich noch nicht so lange gespielt habe, aber so 5 bis 6 Spielstunden dürften es schon gewesen sein. xD

 

Die Ork-Hierarchie

Wer die Filme zu Herr der Ringe kennt, der weiß, dass Sauron der böse Herrscher ist. Unter seinem Gefolge befinden sich Orks.
Im Spiel Mittelerde: Mordors Schatten besitzen diese Orks eine Art Hierarchie. Es gibt so genannte Häuptlinge (die, wie der Titel es bereits schon vermuten lässt, schwieriger zu besiegen sind, als frei umherlaufende Orks). Unter den Häuptlingen versammeln sich die Hauptmänner und darunter die Soldaten, die den Hauptmännern untergeben sind. Je nachdem, ob einer der Soldaten den Spieler besiegt, steigt dessen Macht und er wird befördert.

 

Ihr merkt es wohl bereits. Da ich extrem viel zum besagten Spiel geschrieben habe, ist es wohl klar, dass ich Mordors Schatten momentan feiere, auch wenn die Orks ab und zu doch eine Klasse für sich sind. Versucht mal, einen Ork Hauptmann zu erledigen, während zehn weitere Soldaen-Orks auf euch einschlagen. Etwas… schwierig. XD

Alles in einem hoffe ich, dass euch meine ersten Eindrücke zu den beiden Spielen gefallen haben. : )
Besitzt ihr eines der Spiele selbst? Wie ist eure Meinung dazu?

 

Eure Foulquês

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